Thanateros

Der Name THANATEROS ist zusammengesetzt aus den Namen der griechischen Gottheiten für Tod (Thanatos) und Liebe/Sexualität (Eros). Er bezieht sich auf den Chaos-Magischen Orden der „Illuminaten von Thanateros“, wobei zu bemerken ist, dass es sich bei THANATEROS um keine „Ordensband“ handelt, sondern um eine eigenständige und unabhängige Band. Nichtsdestotrotz bedient sich THANATEROS immer wieder magischer und heidnisch-spiritueller Motive aus der keltischen Mythologie und dem Schamanismus.

THANATEROS is back!

Die Geschichte von THANTEROS lässt sich in bisher zwei Kapitel unterteilen. Das erste Begann mit der Gründung der Band 2000 und dauerte bis 2010. Das zweite beginnt in diesen Wochen und Monaten und wann und wie es endet steht noch nicht geschrieben…

Kapitel 1 (die Vergangenheit):
THANATEROS wurde 1999 als Solo-Projekt von Ben Richter gegründet. Nach seinem Ausstieg bei der Dark-Metal Band EVEREVE konzentrierte er sich ganz auf THANATEROS und stellte im Jahr 2000 ein erstes Line-Up zusammen. Auf die Veröffentlichung des Debut-Albums The First Rite 2001 folgte eine mehrwöchige Support-Tour mit IN EXTREMO und im Jahr 2002 eine Vielzahl von Einzelkonzerten und Festival-Auftritten, durch die sich THANATEROS als fester Bestandteil der deutschen Metal- bzw. Gothic-Szene etablierte.

Mit dem zweiten Album Circle of Life, das 2003 erschien und von Gitarrist Jens Busch produziert wurde, hob die Band durch traditionelle Instrumente den irisch-keltischen Folk-Aspekt stärker hervor. Das Album erzielte hervorragende Kritiken seitens der Presse. Zur Veröffentlichung von Circle of Life bestritten Thanateros ihre erste Headliner-Club-Tour durch Deutschland und Österreich. Im Sommer und Herbst des Jahres folgten eine Vielzahl großer Festival-Auftritte u. a. mit Bands wie SUBWAY TO SALLY, LETZTE INSTANZ, TANZWUT, L’AME IMMORTELLE und SCHANDMAUL.

2005 erschien mit Into the Otherworld das dritte, ebenfalls von Jens Busch produzierte THANATEROS-Album. Dieses enthielt mit dem durch die Pogues bekannt gewordenen Klassiker Dirty Old Town die erste Single-Auskopplung, für deren Video-Clip Dietrich Brüggemann (OOMPH!, RAMMSTEIN) als Produzent gewonnen werden konnte. Es folgten Touren mit UMBRA ET IMAGO und der FIELDS OF THE NEPHILIM Nachfolgeband NFD, sowie eine Vielzahl an diversen Headliner Konzerten und Festival-Auftritten (u.a. mit SALTATIO MORTIS, SUBWAY TO SALLY, ASP, CLAN OF XYMOX).

2006 erfolgte ein personeller Umbruch und eine längere schöpferische Pause.

Von März bis Oktober 2008 produzierte die Band in neuer Besetzung das langersehnte vierte Album Liber Lux. Dieses wurde am 3. April 2009 veröffentlicht und im Rahmen einer großen Record-Release-Party im Berliner K 17 der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch dieses Album, welches das mit Abstand metal-lastigste, dunkelste Album der Band ist, erzielte beste Kritiken. Es folgten Festivall-Auftritte unter anderem mit FIDDLER’S GREEN, TRISTANIA, POTHEAD und FINNTROLL. Trotz des Erfolges löste Ben Richter die Band Anfang 2010 aus unterschiedlichsten Gründen auf.

Kapitel 2 (das Jetzt – die Zukunft):
Nachdem Ben Richter mit der von ihm im Jahre 2015 gegründeten Deutsch-Metal Band PHOSPHOR zwei erfolgreiche Alben veröffentlichte (Raum/Zeit und Weltenbrand), vernahm er Mitte 2018 während dem Erarbeiten eines neuen Albums den Ruf seiner Wurzeln und beschloss THANATEROS wiederzubeleben – ganz nach den Worten von H. P. LOVECRAFT „Es ist nicht tot was ewig liegt, bis das die Zeit den Tod besiegt“. Und so erweckte er gemeinsam mit dem PHOSPHOR Gitarristen Chris Lang THANTEROS wieder zum Leben!
Ein neues Album ist geschrieben und die Produktion und die Veröffentlichung für 2019 geplant. Wie in früheren Zeiten soll das neue Line-Up auch einen Geiger umfassen. Allerdings wird der Irish-Folk Anteil im zweiten Kapitel von THANATEROS stark in den Hintergrund treten und der Fokus mehr auf eine atmosphärisch dichte Stimmung gerichtet sein. Erste auditive Einblicke in das neue Songmaterial sollen Anfang 2019 gewährt werden…

Ben Richter – vocals

Chris Lang – guitars                          Chris Ryll – bass